Fahrrad und Technik

Auf diesen Seiten teile ich meine Erfahrungen mit verschiedenen Radtypen. Jedes dieser Räder bin ich mehrere tausend Kilometer gefahren und habe deshalb einen ganz guten Eindruck, den ich mit euch teilen möchte. Weiterhin schraube ich viel an meinen Rädern und habe eine Unzahl an Reifen, aber auch experimentelle Technologien ausprobiert (z.B Tannus Vollgummi Reifen, Redshift Shockstop Federung für Rennräder etc.) Schaut euch um.

Die Anfänge

Fahrradfahren habe ich erst 2010 wiederentdeckt. Genervt von meinem Jugendmountainbike aus dem Neckermannkatalog (Everest irgendwas mit 18 kg) leistete ich mir das hochwertigste Crossrad, dass mein lokaler Großradhändler auf Lager hatte. Ich war so begeistert. Jedes Rad fuhr so viel besser als mein altes Fahrrad. Also war es soweit: Ein „Scott Sporster 25“ sollte es werden. Dieses Fahrrad war ein Hybrid aus „Fährt schnell“ und „ein bisschen geländetauglich“ – obwohl ich dieses Radtyp heute niemanden empfehlen würde, hat es mich damals „total geflasht“. Noch nie war ich im Gelände so schnell (13 kg Rad. Front Federung.), noch nie war das Radfahren so einfach. Noch nie funktionierten Bremsen so gut (hydraulische Scheibenbremsen – Deore) Noch nie hielt ein Fahrrad so lange (Deore und Scott Qualität an sich)

Damals fing ich an, beinahe jährlich ein anderen Radtyp zu kaufen und begann eine Reise auf der Suche nach dem idealen Rad. Um es vorweg zu nehmen: Es gibt das ideale Rad nicht. Mir macht es Spaß schnell zu fahren und mir macht es Spaß im Gelände unterwegs zu sein. Es macht mir auch Spaß Gepäck herumzufahren und mit dem Rad „zu reisen“. Drei Welten die sich auschließen.